Patientenseminar „Das schwache Herz“ am 18. November 2020

Die Herzschwäche zählt zu den häufigsten Anlässen für Krankenhausaufenthalte bei jährlich rund 465.000 Klinikaufnahmen. Fast vier Millionen Menschen leiden in Deutschland an ihrem schwachen Herz – jährlich sterben über 40.000 Menschen daran. Die Herzschwäche macht sich meistens mit unspektakulären Symptomen und schleichend mit Atemnot, Leistungsabnahme und geschwollenen Beinen (Knöchelödeme) bemerkbar. Die Betroffenen nehmen solche Symptome oft als altersbedingt hin. Ihnen ist nicht bewusst, dass sie an einer ernstzunehmenden Erkrankung mit einer schlechten Prognose leiden. Das „schwache Herz“ ist daher keineswegs eine normale Alterserscheinung. Vielmehr ist frühzeitiges Handeln gefordert! Je früher eine Herzschwäche erkannt und behandelt wird, desto günstiger ist ihr Verlauf und desto höher ist vor allem die Lebensqualität der Betroffenen. Gemeinsam mit Unterstützung der Deutschen Herzstiftung und der Universitätsklinik für Herzchirurgie Oldenburg wollen wir umfassend über diese Erkrankung informieren. Unser Ziel ist, dass möglichst viele Menschen die vielfältigen Ursachen der Herzschwäche sowie die krankheitstypischen Warnzeichen, mit denen sie sich bemerkbar macht, erkennen und erfahren, wie man entgegenwirken kann.

Das Programm:
Moderation Priv.-Doz. Dr. med. Christian Vahlhaus, Chefarzt der Klinik für Kardiologie und Angiologie

18:00 Uhr | Begrüßung und Information zur Deutschen Herzstiftung und zu den Herzwochen
Gerfred Boldt, ehrenamtlicher Beauftragter der Deutschen Herzstiftung

18:10 Uhr | Herzschwäche vermeiden, erkennen und behandeln
„5 Jahre Landkreis Leer gegen den Herzinfarkt“ – Was hat die Kampagne mit Herzschwäche zu tun?
Priv.-Doz. Dr. med. Christian Vahlhaus, Chefarzt der Klinik für Kardiologie und Angiologie, Klinikum Leer

18:35 Uhr | Pause

18:45 Uhr | „Zusammenarbeit im Herz-Team Leer-Oldenburg – Wie kann die moderne Chirurgie bei der Herzschwäche helfen?“
Prof. Dr. med. Oliver Dewald Direktor der Universitätsklinik für Herzchirurgie Klinikum Oldenburg

19:45 Uhr | Diskussion

20:00 Uhr | Ende der Veranstaltung, Dank und Verabschiedung

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